Fremdvergleichsmethode
Fremdvergleichsmethode ideal, aber kaum praktisch anwendbar.
Dieser Preisvergleich gilt als die bevorzugte Verrechnungspreismethode, weil sie dem Fremdvergleichsgrundsatz am besten entspricht.
Bei ihr wird der Verrechnungspreis mit Preisen, die bei vergleichbaren Geschäften mit fremden Dritten am Markt vereinbart werden, verglichen.
Dabei unterscheidet man den
- äußeren Preisvergleich (Vergleich mit Börsenpreisen, branchenüblichen Preisen oder Preisen aus vergleichbaren Geschäften zwischen unabhängigen Dritten) und den
- inneren Preisvergleich (Vergleich mit Preisen aus Geschäften zwischen dem Konzern-und/oder anderen verbundenen Unternehmen und fremden Dritten).
Voraussetzung für die Anwendung dieser Methode ist die direkte Vergleichbarkeit oder zumindest Ähnlichkeit der Verhältnisse (indirekter Vergleich).
Die Preisvergleichsmethode können Sie nur anwenden, wenn beim Vergleichsgeschäft folgende Faktoren zumindest ähnlich sind:
- Art und Güte des Produkts
- Lieferkonditionen
- Markt- oder Handelsstufe
- Vergleichbarkeit der Märkte
- Umsatzvolumen und damit verbundene Rabatte und Boni
- Garantieleistungen
- Zahlungsfristen
- Währungsrisiken
- Transportkosten
- Zeitpunkt des Geschäfts
Hinweis:
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07.07.2008 | Rubrik: für UNTERNEHMER | 0 Kommentare
