Juni 2008

Buchhalter & Unternehmensberater - Bindeglied zwischen Mandant und Steuerberater

Das Konzept der Zusammenarbeit von Buchhaltung und Steuerberatung kann nur vorteilhaft sein, wenn beide Partner, Steuerberater und Buchhalter, eine enge Kooperation im Interesse des Mandanten als selbstverständlich voraussetzen.
Dies dürfen dann keine Lippenbekenntnisse bleiben, diese Kooperation muss gelebt werden!

Folgen Steuerberater, Buchhalter und Unternehmensberater nicht den gleichen Grundsätzen in dieser Partnerschaft, dann ist nicht selten hier der Grund für einen unzufriedenen oder gar „wechsellustigen" Mandanten zu finden.

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Fragen und Antworten für Buchhalter

Gem. Steuerberatungsgesetz ist der Buchhalter / Unternehmensbrater auf die Verbuchung der lfd. Geschäftsvorfälle mit seinen Nebenleistungen (Sortieren der Belege, Debitoren- und Kreditorenüberwachung, Lohnabrechnungen, ect.) beschränkt.

Trotz der Hemmnisse haben sich selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter auf dem Markt etabliert.
Sie verfügen über das nötige Wissen, bilden sich permanent weiter - und sind damit kompetenter Ansprechpartner in betrieswirtschaftlichen Dingen für kleine und mittlere Unternehmen.

Gerade Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe nehmen das Angebot der selbständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter gern an. Sie wissen es zu schätzen, dass sie neben der Buchhaltung auch betriebswirtschaftliche Beratung erhalten können

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten für Buchhalter

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Pflegeversicherung - Höherer Beitragssatz ab Juli

Das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung tritt zum 1.7.2008 in Kraft und sieht eine Erhöhung des Beitragssatzes auf 1,95 v.H. vor.

Pflege-Weiterentwicklungsgesetz BT Drs. 16/7439

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Solidaritätszuschlag - verfassungsmäßig

Der BFH hatte keinen Verstoß gegen das Grundgesetz darin gesehen, dass der Solidaritätszuschlag weiter erhoben wird.
Da das Aufkommen in den allgemeinen Haushalt einfließt, handelt es sich um eine zeitlich nicht befristete Steuer in Form einer Ergänzungsabgabe.
Die hiergegen eingelegte Beschwerde hat das BVerfG nach einstimmigem Beschluss nicht zur Entscheidung angenommen.

Damit wird der Vorläufigkeitsvermerk in den Einkommen- und Körperschaftsteuerbescheiden hinfällig.

BVerfG 11.2.08, 2 BvR 1708/06;
BFH 28.6.06, VII B 324/05, BStBl II 06, 692

Keine Steuerbefreiung bei Einbau eines Rußfilters vor Erstzulassung des Kfz

Fahrzeuge, die nach der Erstzulassung mit einer besonderen Partikelminderungstechnik nachgerüstet werden, sind nach § 3c KraftStG von der Steuer befreit.

FG Sachsen-Anhalt 27.2.08, 2 K 1527/07,
FG Schleswig-Holstein 6.2.08, 3 K 167/07; 10.1.08, 3 K 100/07

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Schenkung bei Zuwendung ohne rechtliche Beteiligung

Mit der Einräumung einer Unterbeteiligung an Gesellschaftsanteilen wird noch kein Vermögensgegenstand zugewendet, der schenkungsteuerpflichtig ist.

BFH 16.1.08, II R 10/06, 22.8.07, II R 33/06, BStBl II 08, 28; 28.6.07, II R 21/05, BStBl II 07, 669

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Grunderwerbsteuer beim Hausbau könnte gegen EU-Recht verstoßen

Das Niedersächsische FG hat den EuGH mit der Frage angerufen, ob die Mehrfachbelastung von Bauherren mit Grunderwerb- und Umsatzsteuer beim sog. einheitlichen Vertragswerk gegen das gemeinschaftsrechtliche Mehrfachbelastungsverbot verstoßen könnte.

FG Niedersachsen 2.4.08, 7 K 333/06, beim EuGH unter C-156/08,
Einheitliche Bemessungsgrundlage:
BFH 2.3.06, II R 47/04, BFH/NV 06, 1509; 23.8.06, II R 43/04, BFH/NV 07, 99
Umsatzsteuerpflichtige Grundstücksumsätze:
FinMin Nordrhein-Westfalen 1.2.08, S 4521 - 7 - V A 2
Niedersächsisches FinMin 10.1.08, S 4521 - 32 - 39 2
BFH 9.11.06, V R 9/04, BStBl II 06, 285

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Vergütung ausländischer Umsatzsteuer bis Ende Juni beantragen

Unternehmen müssen den Antrag auf Erstattung ihrer 2007 gezahlten ausländischen Umsatzsteuer bis zum 30.6.2008 bei der jeweiligen ausländischen Behörde stellen.

OFD Karlsruhe 29.2.08, S 7359S 7056
FG Köln 21.2.08; 2 K 736/07; 2 K 754/04
BFH 18.1.07, V R 22/05, V R 23/05, BStBl II 07, 426, 430

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Vorsteuerabzug aus Rechnungen von Schein- und Subunternehmen bleibt versagt

In zwei Urteilen zu Rechnungen von Kurierfahrern und Unternehmen mit Scheinadressen verneint der BFH den Vorsteuerabzug.

Briefkasten-Firmen:
BFH 6.12.07, V R 61/05, DB 08, 853, V R 48/04,
EuGH 28.6.07, C-73/06,
Subunternehmer:
FG Köln 18.10.07, 10 K 6376/03,
FG München 25.11.05, 8 K 1197/03, EFG 06, 409

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Leistungen des Arbeitgebers an sein Personal gegen ein nicht kostendeckendes Entgelt

Erbringt der Arbeitgeber an sein Personal Leistungen aufgrund des Dienstverhältnisses gegen ein nicht kostendeckendes Entgelt, sind diese Leistungen mit den hierfür entstandenen Kosten zu versteuern.

BFH 15.11.07, V R 15/06, DStR 08, 817
EuGH 20.1.05, C-412/03, BFH/NV 05, 90; 16.10.97, C-258/95, UR 98, 61

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Innergemeinschaftliche Lieferung: Nachweis für die Umsatzsteuerfreiheit

Der BFH hat in vier Urteilen die Verpflichtung eines Unternehmers zum Nachweis der Voraussetzungen einer innergemeinschaftlichen Lieferung konkretisiert.

Die Urteile ergingen im Anschluss an die EuGH-Rechtsprechung zu der Frage, inwieweit Buch- und Belegnachweise notwendig sind, um die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung detailliert nachzuweisen. Dabei ist die Verpflichtung, innergemeinschaftliche Lieferungen nach Maßgabe der §§ 17a bis 17c UStDV nachzuweisen, mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar.

Buchnachweis: BFH 8.11.07, V R 71/05, DStR 08, 718, V R 72/05, DStR 08, 716, V R 26/05, 6.12.07, V R 59/03, DStR 08, 819,
EuGH 27.9.07, C-409/04,
Betrag: EuGH 21.2.08, C-271/06,
BFH 2.3.06, V R 7/03,
BMF 30.1.08, IV A 6 - S 7131/07/0001

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Ausfall eines Darlehens an den Arbeitgeber kann zu Werbungskosten führen

Der BFH hat sich erneut mit der Frage beschäftigt, wann ein Kredit an den Arbeitgeber beruflich veranlasst ist, sodass der Ausfall des Darlehens zu Werbungskosten führt.

BFH 7.2.08, VI R 75/06, DB 08, 734

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Grundsätze zur Ansparrücklage

Der BFH hat sich in einem Urteil zur Inanspruchnahme einer Ansparrücklage zu drei Sachverhalten geäußert.
Der Tenor ist auch für den seit 2007 geltenden Investitionsabzugsbetrag maßgebend.

BFH 29.11.07, IV R 82/05, DStR 08, 814

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